Für Exporteure bleibt die Seefracht die wirtschaftlichste Versandart. Aber die Wahl des richtigen Hafens, der richtigen Versandart und der richtigen Lieferstrategie kann sowohl bei den Kosten als auch bei der Laufzeit einen spürbaren Unterschied machen.
Die Wahl des richtigen Hafens ist wichtig
Ein Fehler, den viele Erstexporteure machen, ist die Annahme, dass die gesamte Fracht über denselben Hafen transportiert werden sollte.
Zu Thailands wichtigsten internationalen Toren gehören:
Hafen von Laem Chabang
Hafen von Bangkok
Karte Ta Phut Hafen
Laem Chabang wickelt den Großteil des internationalen Containerverkehrs ab und ist oft die bevorzugte Option für großvolumige Sendungen.
Der Hafen von Bangkok kann nützlich sein, wenn die Fracht für Unternehmen in oder um die Hauptstadt bestimmt ist.
Mittlerweile bedient Map Ta Phut hauptsächlich Industriefracht und produktionsbezogene Importe.
Durch die Wahl eines Hafens, der näher am Endziel liegt, können später die Transportkosten im Inland gesenkt werden.
Transitzeiten verstehen
Die Transitzeit hängt sowohl vom Abfahrtshafen als auch vom Schiffsfahrplan ab.
Zu den typischen Transitzeiten für Seefracht gehören:
Von Shenzhen nach Thailand: 4–7 Tage
Guangzhou nach Thailand: 5–8 Tage
Von Ningbo nach Thailand: 7–10 Tage
Shanghai nach Thailand: 8–12 Tage
Diese Zahlen beziehen sich nur auf den Seetransit. Zollabfertigung, Terminalabfertigung und Inlandstransporte können mehrere zusätzliche Tage in Anspruch nehmen.
Aus diesem Grund planen erfahrene Importeure den Lagerbestand in der Regel anhand der gesamten logistischen Vorlaufzeit und nicht nur anhand der Versandtage.
FCL oder LCL?
Die Antwort hängt vom Ladungsvolumen ab.
FCL (Full Container Load) eignet sich im Allgemeinen, wenn die Ladung den größten Teil eines Containers füllen kann. Es reduziert die Handhabung, verringert das Schadensrisiko und führt oft zu besseren Kosten pro Einheit.
LCL (Less than Container Load) eignet sich gut für kleinere Sendungen. Exporteure können Containerraum mit anderen Frachteigentümern teilen und so den internationalen Versand leichter zugänglich machen, ohne darauf warten zu müssen, einen ganzen Container zu füllen.
Der niedrigste Frachtpreis ist nicht immer die günstigste Option, wenn die Zielkosten inbegriffen sind.
Gemeinsame Kostenfaktoren
Mehrere Variablen beeinflussen die Preise für Seefracht:
Versandsaison
Treibstoffzuschläge
Containerverfügbarkeit
Frachtabmessungen
Überlastung des Hafens
Zollkontrollen
Viele Exporteure konzentrieren sich stark auf die Seefrachtraten. In der Realität haben lokale Gebühren und Inlandsversandkosten oft einen ebenso großen Einfluss auf die endgültigen Anschaffungskosten.
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